9 Tage, 4 ikonische Gipfel – Ein Rückblick auf unsere individual gebuchte Hochtourenwoche im Mont-Blanc-Gebiet
Vom Gran Paradiso bis zur Dufourspitze: Neun Tage lang durften wir mit zwei super motivierten und fitten Menschen einige der schönsten und anspruchsvollsten Hochtouren der Alpen erleben. Unsere Route führte uns durch das Herz des Mont-Blanc-Massivs und in die benachbarten Walliser Alpen – mit vier Gipfeln, die nicht nur alpinistisch, sondern auch landschaftlich zu den Highlights der Region zählen.
Gran Paradiso (4.061 m) – Der höchste ganz in Italien
Unsere Reise begann im Aostatal, am Fuß des Gran Paradiso. Als einziger Viertausender, der vollständig auf italienischem Staatsgebiet liegt, bietet er eine perfekte Einstiegs-Hochtour mit grandiosem Gletscherpanorama.
Nach einer gemütlichen Wanderung zum Rifugio Vittorio Emanuele II. (2.735 m) starteten wir in der Nacht zum Gipfeltag. Über den gut präparierten Gletscherweg und die letzten Firnflanken erreichten wir bei Sonnenaufgang den Gipfel – ein erster, kraftvoller Erfolg für unsere zwei Gäste.
Aiguille du Tour (3.540 m) – Leichtigkeit über dem Trient-Gletscher
Weiter ging es ins Chamonix-Tal und von dort zur Cabane du Trient. Die Aiguille du Tour ist ein klassischer Einsteiger-Viertausender. Technisch nicht zu anspruchsvoll, aber mit allem, was eine richtige Hochtour ausmacht: Gletscherbegehung, Firnflanken und eine kleine Felspassage zum Gipfelgrat.
Der Ausblickblick hinunter ins Tal und auf das gegenüberliegende Aiguille du Chardonnet war die verdiente Belohnung.
Tête Blanche (3.710 m) – Einsamkeit in der Gletscherwelt
Unser nächstes Ziel war die Tête Blanche, ein etwas versteckter, aber umso eindrucksvollerer Gipfel zwischen Aosta- und Mattertal. Die Route führte uns über den NW-Grat auf den Gipfel, vorbei an imposanten Eisformationen und durch eine der ruhigsten Gletscherlandschaften der Alpen.
Oben angekommen, wurden wir mit einem 360°-Panorama belohnt – von Dent Blanche bis zum Matterhorn. Ein Gipfel, der zeigt, dass es nicht immer die bekanntesten Namen sein müssen, um unvergesslich zu sein.
Dufourspitze (4.634 m) – Der höchste Punkt der Schweiz
Zum krönenden Abschluss unserer Individualwoche stand die Dufourspitze auf dem Programm – der höchste Gipfel der Schweiz und zweithöchster der Alpen. Der Anstieg von der Monte-Rosa-Hütte aus ist lang, aber technisch gut machbar. Unsere Gäste waren in bester Form und erreichte den Gipfel bei idealen Bedingungen.
Der Blick von oben über das gesamte Monte-Rosa-Massiv, hinüber zum Liskamm und weit ins Piemont – war der perfekte Lohn für neun Tage intensives Bergsteigen, Teamwork und gemeinsame Freude an der alpinen Welt.
Sehr gerne planen wir auch für Dich individuelle Touren im Sommer, wie im Winter egal ob es sich um einen Gipfel handelt oder gleich eine ganze Serie, wie im Beitrag beschrieben, schreib uns gerne einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de. Dein Wunsch ist unsere Aufgabe ;-).















