Autor: Stefan Hofmeister

Sommer, Sonne, Weltalte Majestät – 07./08.08.2026

Sommer, Sonne, Weltalte Majestät: Großvenediger über das Defreggerhaus (07./08.08.2026)

Sommer, Sonne, warm – so haben wir unseren jüngsten Aufstieg auf die „Weltalte Majestät“, den Großvenediger, über das Defreggerhaus am 07. und 08. August 2026 erlebt. Perfekte Bedingungen für eine unvergessliche Hochgebirgstour in den Ostalpen.

Sicherer Gletscherzustieg dank neuem Klettersteig

Aktuell empfehlen wir für den Gletscherzustieg unbedingt den 2025 eingerichteten Klettersteig zu nutzen. Dieser ermöglicht es, die derzeit steinschlaggefährdeten Bereiche sicher zu umgehen. Der Zugang bleibt dadurch technisch leicht und ist für alle gut machbar, die über eine solide Grundkondition und Bergerfahrung verfügen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an unsere Bergführer-Kollegen, die diesen sicheren Zustieg eingerichtet haben – ein echter Gewinn für die Sicherheit aller Venediger-Besucher!

Aktuelle Gletscherbedingungen

Der Gletscher ist derzeit bis etwa 3100 m schneefrei, die Schneeauflage darüber eher dünn. Insgesamt ist die Tour aber weiterhin sehr gut zu gehen und bietet ein tolles Hochgebirgserlebnis mit grandiosen Ausblicken auf die umliegende Dreitausender-Welt.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Besuche der „Weltalten Majestät“ gemeinsam mit euch!

Alle Infos zur Tour findest Du hier!

Gerne merken wir Dich bereits jetzt für nächstes Jahr vor, schreib uns einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de.

Eine letzte Chance gibt es noch!

In dieser Saison gibt es noch eine letzte Chance auf die „Weltalte Majestät“ im Aufstieg über die Kürsingerhütte. Alle Infos zur Tour und die direkte Möglichkeit zur Anmeldung findest Du hier!  Für Rückfragen stehen wir Dir wie immer sehr gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf dich!

 

Rückblick: Venter Runde 01. – 04.08.2026

Venter Runde 01. – 04.08.2026: Ötztaler Alpen Durchquerung

Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt, wird jede Tour in den Ötztaler Alpen zu einem unvergesslichen Abenteuer – das zeigte unsere diesjährige Venter Runde vom 1. bis 4. August 2026 eindrucksvoll.

Plan B statt Plan A: Finailspitze statt Similaun
Ursprünglich war die Similaun-Besteigung geplant, doch das Wetter hatte andere Ideen. Statt dessen stand kurzfristig die Finailspitze auf dem Programm – ein ebenso lohnendes Ziel mit grandiosem Panorama. Am Ende des Tages musste unsere Gruppe dann noch einen ordentlichen Sprint einlegen, um dem herannahenden Gewitter rechtzeitig Richtung Hochjochhospiz zu entkommen. Adrenalin und Erleichterung waren danach groß. Unsere Gäste haben sich bravourös geschlagen!

Anspruchsvolle Gipfel: Dahmannspitze & Fluchtkogel
Neben der Finailspitze standen auch die Dahmannspitze und der Fluchtkogel auf unserer To-Do-Liste. Die Bedingungen waren teilweise wirklich anspruchsvoll: blanke Firnfelder, offene Spalten und technisch fordernde Passagen verlangten allen Teilnehmenden einiges ab. Für manche war es eine echte Extremerfahrung – doch genau das macht Bergsteigen aus: gemeinsam Grenzen überwinden und sich aufeinander verlassen.

Belohnung am Brandenburger Haus
Nach all der Anstrengung gab es die wohlverdiente Belohnung: der legendäre „Brandenburger Burger“ am Brandenburger Haus. Dieses kulinarische Highlight ist mittlerweile fast schon so berühmt wie die Tour selbst – „Guad hat´s g´schmeckt“ war die Rückmeldung unserer Gäste.

Eine Truppe, die zusammenhält
Besonders schön: Mit dieser lustigen und motivierten Truppe durfte unser Bergführer Jona bereits letztes Jahr unterwegs sein – und das nächste Jahr ist bereits in Planung! Solche Wiederholungstouren zeigen, wie sehr Vertrauen, Teamgeist und gemeinsame Erlebnisse im Gebirge verbinden.

Die Venter Runde haben wir auch im nächsten Jahr wieder mehrmals im Programm. Alle Infos zur Tour findest Du hier!

Gerne merken wir Dich bereits jetzt für das nächste Jahr vor, schreib uns einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de.

9 Tage, 4 ikonische Gipfel – Rückblick: 11. – 19.07.2026

9 Tage, 4 ikonische Gipfel – Ein Rückblick auf unsere individual gebuchte Hochtourenwoche im Mont-Blanc-Gebiet

Vom Gran Paradiso bis zur Dufourspitze: Neun Tage lang durften wir mit zwei super motivierten und fitten Menschen einige der schönsten und anspruchsvollsten Hochtouren der Alpen erleben. Unsere Route führte uns durch das Herz des Mont-Blanc-Massivs und in die benachbarten Walliser Alpen – mit vier Gipfeln, die nicht nur alpinistisch, sondern auch landschaftlich zu den Highlights der Region zählen.

Gran Paradiso (4.061 m) – Der höchste ganz in Italien

Unsere Reise begann im Aostatal, am Fuß des Gran Paradiso. Als einziger Viertausender, der vollständig auf italienischem Staatsgebiet liegt, bietet er eine perfekte Einstiegs-Hochtour mit grandiosem Gletscherpanorama.

Nach einer gemütlichen Wanderung zum Rifugio Vittorio Emanuele II. (2.735 m) starteten wir in der Nacht zum Gipfeltag. Über den gut präparierten Gletscherweg und die letzten Firnflanken erreichten wir bei Sonnenaufgang den Gipfel – ein erster, kraftvoller Erfolg für unsere zwei Gäste.

Aiguille du Tour (3.540 m) – Leichtigkeit über dem Trient-Gletscher

Weiter ging es ins Chamonix-Tal und von dort zur Cabane du Trient. Die Aiguille du Tour ist ein klassischer Einsteiger-Viertausender. Technisch nicht zu anspruchsvoll, aber mit allem, was eine richtige Hochtour ausmacht: Gletscherbegehung, Firnflanken und eine kleine Felspassage zum Gipfelgrat.

Der Ausblickblick hinunter ins Tal und auf das gegenüberliegende Aiguille du Chardonnet war die verdiente Belohnung.

Tête Blanche (3.710 m) – Einsamkeit in der Gletscherwelt

Unser nächstes Ziel war die Tête Blanche, ein etwas versteckter, aber umso eindrucksvollerer Gipfel zwischen Aosta- und Mattertal. Die Route führte uns über den NW-Grat auf den Gipfel, vorbei an imposanten Eisformationen und durch eine der ruhigsten Gletscherlandschaften der Alpen.

Oben angekommen, wurden wir mit einem 360°-Panorama belohnt – von Dent Blanche bis zum Matterhorn. Ein Gipfel, der zeigt, dass es nicht immer die bekanntesten Namen sein müssen, um unvergesslich zu sein.

Dufourspitze (4.634 m) – Der höchste Punkt der Schweiz

Zum krönenden Abschluss unserer Individualwoche stand die Dufourspitze auf dem Programm – der höchste Gipfel der Schweiz und zweithöchster der Alpen. Der Anstieg von der Monte-Rosa-Hütte aus ist lang, aber technisch gut machbar. Unsere Gäste waren in bester Form und erreichte den Gipfel bei idealen Bedingungen.

Der Blick von oben über das gesamte Monte-Rosa-Massiv, hinüber zum Liskamm und weit ins Piemont – war der perfekte Lohn für neun Tage intensives Bergsteigen, Teamwork und gemeinsame Freude an der alpinen Welt.

Sehr gerne planen wir auch für Dich individuelle Touren im Sommer, wie im Winter egal ob es sich um einen Gipfel handelt oder gleich eine ganze Serie, wie im Beitrag beschrieben, schreib uns gerne einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de. Dein Wunsch ist unsere Aufgabe ;-).

 

Rückblick: Große Zinne & Langkofel 01./02.08.2026

Zwei Individualtouren in den Dolomiten – eine Geschichte über Vertrauen, Wachstum und alpines Glück

Anfang August durften wir wieder einen Menschen so richtig glücklich machen – mit zwei Individualtouren in den Dolomiten, die weit mehr waren als nur Gipfelerfolge. Es war eine Reise, die mit leiser Unsicherheit begann und in purem Stolz endete.

Der Start: Zurückhaltung trifft auf alpines Potenzial
Unser Teilnehmer kam mit einer vorsichtigen Erwartungshaltung zu uns. Die Große Zinne (2.999 m) stand auf dem Plan – ein ikonischer Gipfel in den Sextner Dolomiten, dessen Normalweg zwar machbar ist, aber dennoch Respekt und Konzentration fordert.

Das Vertrauen in sich selbst kam schnell und unsere Stephanie merkte: Da steckt mehr drin. Die anfängliche Zurückhaltung wich zunehmend dem Selbstvertrauen, die Bewegungen wurden sicherer, der Blick klarer. Was als vorsichtige Annäherung begann, entwickelte sich zu einer echten Bergsteiger-Performance.

Große Zinne gemeistert!
Die Besteigung der Großen Zinne verlief besser als erwartet. Unser Teilnehmer meisterte die technischen Passagen souverän, bewegte sich sicher im Fels und genoss jeden Moment dieser einzigartigen Bergwelt. Die Belohnung? Ein Gipfelerlebnis, das weit über die eigene Erwartung hinausging.

Und dann kam der Moment, den wir besonders lieben: Die spontane Entscheidung für mehr –  Der Langkofel soll auch gleich noch bestiegen werden :-).

Langkofel: Die spontane Herausforderung
Der Langkofel (3.181 m) – das Wahrzeichen Grödens – ist ein Berg, der nicht nur durch seine Höhe beeindruckt, sondern auch durch seine markante Silhouette und die alpine Vielfalt seiner Routen. Eine anspruchsvolle, aber lohnende Ergänzung zur Großen Zinne.

Gesagt, getan die kurzfristige Planung wurde mit derselben intensiven Betreuung optimal gemeistert: Auch diese Tour wurde ein voller Erfolg. Unser Teilnehmer bewies nicht nur alpine Stärke, sondern auch mentale Flexibilität – die Bereitschaft, über sich hinauszuwachsen, wenn der Moment stimmt.

Was diese Touren besonders gemacht hat:
  • Individuelle Planung: Keine Standardtour, sondern maßgeschneidert auf Niveau, Ziele und Entwicklung des Teilnehmers.
  • Vertrauensaufbau: Von der ersten Unsicherheit bis zur souveränen Gipfelfreude.
  • Spontaneität mit Struktur: Die Möglichkeit, kurzfristig mehr zu buchen – ohne Kompromisse bei Sicherheit und Qualität.
  • Persönliche Entwicklung: Ein Teilnehmer, der seine eigenen Grenzen neu definiert hat.

Top Leistung – well done!
Wir sind stolz auf unseren Teilnehmer und dankbar für das Vertrauen, das er in uns und unsere Bergführerin gesetzt hat. Solche Touren zeigen uns immer wieder: Berge sind mehr als Gipfel. Sie sind Räume für persönliche Entwicklung, für neue Erkenntnisse und für Momente, die lange nachhallen.

Deine individuelle Bergtour in den Dolomiten?
Gerne planen wir auch für dich ganz individuell – ob Große Zinne, Langkofel oder andere alpine Klassiker. Wir begleiten dich auf deinem Weg, in deinem Tempo, mit dem Fokus auf Sicherheit, Erlebnis und persönliches Wachstum.

Für Rückfragen stehen wir dir sehr gerne zur Verfügung, schreib uns einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de.

Wir freuen uns auf dich und dein nächstes Bergabenteuer!

Rückblick: Wanderung Watzmann 25./26.07.2026

Ein markanter Berg, ein unvergessliches Erlebnis

Ein intensives und eindrucksvolles Wochenende am Watzmann liegt hinter uns. Gemeinsam mit unseren TOP Gästen waren wir in einer der markantesten Bergregionen der Alpen unterwegs – und haben Erfahrungen gesammelt, die noch lange nachhallen werden.

Der Watzmann ist mehr als nur ein Berg. Er ist ein Symbol für alpine Herausforderung, für Respekt vor der Natur und für die Belohnung durch atemberaubende Aussichten. Genau das haben wir an diesem Wochenende erlebt.

Anspruchsvolle Wege, beeindruckende Landschaften
Die Tour führte uns über anspruchsvolle Wege, die Konzentration, Kondition und alpine Erfahrung forderten. Jeder Schritt belohnte uns mit neuen Perspektiven – auf schroffe Felswände, tiefe Täler und die unvergleichliche Weite der Berchtesgadener Alpen. Doch nicht nur die Landschaft machte diese Tour zu etwas Besonderem. Es waren vor allem die gemeinsamen Erlebnisse, die das Wochenende prägten:

  • Gemeinsame Pausen mit Blick ins Unendliche
  • Austausch über alpine Erfahrungen und Ziele
  • Gegenseitige Unterstützung in anspruchsvollen Passagen
  • Ein starkes Gefühl der Verbundenheit in der Berggruppe

Der Watzmann: Respekt fordern, Vertrauen belohnen
Der Watzmann fordert Respekt – und genau das macht ihn so besonders. Er lässt sich nicht bezwingen, sondern nur gemeinsam und mit der richtigen Einstellung erleben. Unsere Gäste haben das mit großer Souveränität gemeistert und dabei gezeigt, was alpine Leidenschaft bedeutet.

Wir danken allen Teilnehmern für das entgegengebrachte Vertrauen, die tolle Stimmung und die vielen unvergesslichen Momente während dieser Tour.

Lust auf DEIN nächstes Bergabenteuer?
Wenn auch du den Watzmann oder andere alpine Klassiker erleben möchtest – schau gleich mal rein in unseren Wanderbereich. Hier kann jeder fündig werden, egal ob Einsteiger oder Fortgeschritten.

Für Rückfragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung, schreib uns einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de.

Rückblick: Großvenediger über die Kürsinger Hütte 17./18.07.2026

Ein unvergessliches Wochenende in den Hohen Tauern

Bereits Mitte Juli waren wir auf Tour zum Großvenediger (3.666 m). Der höchste Gipfel Osttirols und einer der beeindruckendsten Dreitausender der Alpen.

Über die bewährte Route via Kürsinger Hütte ging es zur „weltalten Majestät“, wie der Großvenediger in der Bergwelt auch genannt wird. Trotz anspruchsvoller Passagen – insbesondere im abschließenden Aufstieg – meisterten alle Teilnehmer die Tour mit großer Motivation, Spass und der richtigen Portion Respekt vor dem Hochgebirge.

Die Wetterbedingungen waren insgesamt gut, was die Erfahrung noch intensiver und die Aussicht vom Gipfel besonders lohnend machte.

Tourenhighlight: Der Weg über die Kürsinger Hütte
Die Kürsinger Hütte (2.558 m) dient als idealer Stützpunkt für die Großvenediger-Besteigung. Von hier aus startet man früh morgens in einer beeindruckenden Hochgebirgs-Landschaft in den Hohen Tauern.

Die Route im Überblick:

Tag 1: Anreise und Zustieg zur Kürsinger Hütte über das Obersulzbachtal
Tag 2: Aufstieg zum Gipfel (3.666 m) mit anschließendem Abstieg

Der Hochtour zum Großvenediger ist eine unserer beliebtesten Hochtouren im Sommer, die Plätze werden langsam rar aber wir haben für beide Formate noch Termine mit freien Plätzen!

Großvenediger über die Kürsinger Hütte

  • 31.07.–01.08.2026 – noch 2 Plätze frei
  • 04./05.09.2026 – noch 1 Platz frei

Hier geht´s direkt zur Anmeldung!

Alternative: Großvenediger über das Defreggerhaus
Für alle, die die „weltalte Majestät“ über das Defreggerhaus besteigen möchten, bieten wir in diesem Sommer noch folgende Termine:

  • 07./08.08.2026 – noch 3 Plätze frei
  • 19./20.09.2026 – noch ausreichend Plätze verfügbar

Hier geht´s direkt zur Anmeldung!

Für Rückfragen zur richtigen Wahl stehen wir wie immer sehr gerne zur Verfügung. Schreib uns einfach eine E-Mail an info@bms-bergschule.de.

RÜCKBLICK: Zillertaler Alpen – Olperer

Zillertaler Alpen – Olperer
17./18.07.2026

Mit zwei Gruppen ging es am vergangenen Wochenende auf einen der schönsten Gipfel am Zillertaler Hauptkamm. Als Stützpunkt diente die Olpererhütte, von der wir am zweiten Tag früh zu einer abwechslungsreichen Runde aufgebrochen sind.

Der Anstieg führte zunächst über Blockgelände hinauf zum Riepengrat. Von dort ging es in luftiger Kletterei über festen Fels weiter bis zum Gipfel – ein echtes Highlight der Tour. Der Abstieg erfolgte über den aussichtsreichen Nordgrat und bot noch einmal beeindruckende Tiefblicke in die hochalpine Landschaft.

Die anschließenden 30 Minuten durch das Skigebiet waren gut zu verschmerzen, bevor wir wieder auf den landschaftlich traumhaften Weg zurück zur Hütte gelangten.

Besonders gefreut haben sich unsere Gruppen auch über die tierische Bekanntschaft mit einem Schwarznasenwidder – der wusste offenbar ebenfalls, wo es besonders schön ist. Ein sehr gelungenes Wochenende mit super lieben Gästen liegt nun leider schon wieder hinter uns.

Bist Du auch noch diesen Sommer mit uns unterwegs? Alle „Restplätze“ findest Du hier!

 

Rückblick: Spaghetti Runde – 08. – 13.07.2026

Spaghetti Runde

Die Spaghetti Runde rund um Zermatt zählt zu den eindrucksvollsten Hochtouren im Alpenraum – und unsere Gruppe durfte diese Woche genau das erleben.

Unterwegs zwischen den gewaltigen 4000ern des Monte-Rosa-Massivs eröffnete sich Tag für Tag eine hochalpine Welt, die in ihrer Vielfalt kaum zu übertreffen ist. Anspruchsvolle Etappen, beeindruckende Gletscherlandschaften und charakteristische Hütten sorgten für eine intensive und abwechslungsreiche Tourenwoche. Jeder Tag brachte neue Perspektiven, neue Herausforderungen und vor allem unvergessliche Eindrücke.

Ein besonderer Fokus lag auf den Gipfelerlebnissen: Die Besteigungen mehrerer 4000er verlangten nicht nur konditionelle Stärke, sondern auch sicheres Gehen im kombinierten Gelände und eine gute Anpassung an die hochalpinen Bedingungen. Umso größer war die Freude über die gemeinsam erreichten Ziele.

Gleichzeitig zeigt sich aktuell deutlich, wie stark die Verhältnisse von den warmen Temperaturen beeinflusst werden. Die ohnehin geringe Schneeauflage leidet spürbar unter der Hitze, was insbesondere auf den Gletschern zu veränderten Bedingungen führt. Spaltenzonen treten offener zutage und Abstiege – wie etwa über den Grenzgletscher – erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit, Erfahrung und umsichtiges Handeln.

So geht eine intensive und lehrreiche Woche auf der Spaghetti Runde zu Ende – geprägt von großartigen Erlebnissen, einer wunderschönen gemeinsamen Zeit und eindrucksvollen Momenten im Hochgebirge.

Wenn auch Du bei einer unserer Hochtouren dabei sein möchtest, schau gleich mal hier rein. Ein paar freie Plätze gibt es noch in diesem Sommer :-)!

P.S.: Mehr Videos zur Tour findest Du auf Instagram z.B. HIER!

 

Großglockner: Top of Austria 05./06.07.2026

Großglockner – Top of Austria: Anspruchsvoll, intensiv, unvergesslich

Der Großglockner, mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs, ist für viele Alpinisten ein ganz besonderes Ziel. Unsere Teilnehmer durften bei dieser Tour nicht nur ein beeindruckendes Bergerlebnis genießen, sondern sich auch echten Herausforderungen stellen.

Aufgrund einer unsicheren Wetterprognose entschieden wir uns, den Gipfelanstieg direkt am ersten Tag in Angriff zu nehmen. Damit standen rund 1.900 Höhenmeter auf dem Programm – eine konditionell fordernde Leistung, die von allen Teilnehmern vollen Einsatz verlangte.

Über den Ostgrat führte der Weg in abwechslungsreichem und alpinem Gelände dem Gipfel entgegen. Die Bedingungen verlangten dabei höchste Konzentration: Graupel und Nässe machten den Anstieg zusätzlich anspruchsvoll. Umso wichtiger war ein sicheres Gehen, präzises Steigen und umsichtiges Verhalten in der Seilschaft. Der Abstieg zurück zur Hütte erfolgte entsprechend konzentriert und mit der nötigen Vorsicht.

Am zweiten Tag zeigte sich der Berg erneut von seiner rauen Seite. Neuschnee und Regen begleiteten den Abstieg ins Tal und rundeten dieses intensive Hochgebirgserlebnis ab.

Trotz der teils fordernden Verhältnisse konnten alle Teilnehmer wertvolle Erfahrungen sammeln und diese Tour erfolgreich meistern. Eine starke Leistung – well done!

Du möchtest selbst auf den Großglockner?
Für folgende Termine sind noch Plätze verfügbar:

  • 01.–02.08.2026
  • 08.–09.08.2026
  • 15. – 16.08.2026
  • 22. – 23.08.2026

Alle weiteren Informationen zur Tour sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier!

Bergführer-Aspiranten Ausbildung: Praxisnah am Fels

Die Ausbildung zum Bergführer lebt von Erfahrung, Wiederholung und dem sicheren Anwenden von Techniken in realen Situationen. Genau deshalb sind unsere angehenden Bergführer-Aspiranten regelmäßig im Rahmen interner Ausbildungstage unterwegs – mit einem klaren Fokus auf Praxisnähe und Qualität.

Beim letzten Ausbildungstermin stand der Fels im Mittelpunkt. In anspruchsvollem Gelände wurden intensiv Führungs- und Sicherungstechniken trainiert und direkt auf Tour umgesetzt. Vom Standplatzbau über Seilmanagement bis hin zur sicheren Führung von Gästen im alpinen Gelände – alle zentralen Elemente des Führungsalltags wurden unter realistischen Bedingungen geübt und gefestigt.

Besonders wertvoll: Die Ausbildung fand an ausgewählten Kletterrouten – Klassikern – statt, die nicht nur alpinen Charakter mitbringen, sondern auch vielseitige Anforderungen an Technik, Übersicht und Entscheidungsfähigkeit stellen. So konnten die Aspiranten die Inhalte nicht nur isoliert trainieren, sondern im Gesamtkontext einer Tour erleben.

Schritt für Schritt entsteht auf diese Weise die Grundlage für sicheres, verantwortungsbewusstes und professionelles Führen am Berg. Denn neben technischem Können sind es vor allem Erfahrung, Routine und ein geschulter Blick für Situationen, die einen guten Bergführer ausmachen.

Ein besonderer Dank gilt unserem Stefan, der sich immer sehr engagiert um die Ausbildung unserer Aspiranten kümmert.

P.S.: Siehe auch unser Video auf Instagram!